Auf hoher See... mit dem KatamaranFreitag, 12. Februar 2010
Es ist Freitag, die Sonne brennt schon am frühen Morgen. Unser TUI-Betreuer hat uns zu diesem Tag geraten, weil das Wetter und insbesondere der Wind heute gut ist. Gleich nach dem Frühstück geht es los, bepackt mit Badesachen, ordentlich Sonnencreme und guter Laune werden wir vom Bus am Hotel abgeholt. Zufällig fährt auch ein Paar der Rundreise an diesem Tag mit. Es herrscht etwas Verwirrung, welcher der 8 Katamarane nun für uns Deutsche ist. Letztendlich bekommen wir den, der am wenigsten mit Touristen "beladen ist". Recht so.
Die Schiffsbar öffnet und guter Dinge segeln wir los. Wir sind nicht die einzigen, die heute auf dem Wasser unterwegs sind. ![]() ![]() ![]() Erstes Etappenziel nach gut einer Stunde "Fahrt" ist ein Korallenriff. Ein Großteil der Gäste an Bord geht schnorcheln. Ronald natürlich auch. Da ich meinen Kopf schwer unter Wasser kriege, mache ich auch heute wieder einen auf Presse und beobachte das ganze aus sicherer Entfernung. ![]() ![]() Gut eine dreiviertel Stunde ist um, die Zeit vergeht. Anker gelöst und weiter gehts. Vorbei an wunderschönen Mangrovenufern steuern wir auf die Delphinstation zu, welche sich mitten auf dem offenen Meer befindet. Und siehe da, Flipper begrüßt uns. ![]() ![]() Wir ziehen uns Schwimmwesten an und steigen zu Flipper und seinen Kumpels ins Becken. Er schwimmt zu uns, wir können ihn streicheln, er gibt uns Küsschen und führt ein paar "Kunststücke" vor. Delphine fühlen sich an wie Gummi und sind echt Balsam für die Seele. Nicht umsonst werden soviele Therapien mit Delphinen gemacht. Für einen Moment vergessen wir, dass die Tiere dort eingesperrt sind und nur den Touristen dienen. ![]() ![]() ![]() Genug gekuschelt. Kollege Pelikan passt genau auf, dass auch alles mit rechten Dingen zugeht. ![]() Es ist Mittag und die All-Inclusive-Urlauber verspüren ein klitzekleines Hüngerchen. Wir steuern die Insel Cayo Blanco an. Dort gibt es Essen. Languste. Zumindest für Ronald - ich esse das obligatorische Hühnchen (ohne Käse Die Insel und ihr Strand ist der Wahnsinn. Schon aus der Ferne ist zu erahnen, was das für ein Traumstrand ist. Wir legen an und gehen von Bord. Schon allein die Füße in diesen weißen Sand zu setzen ruft ein: "Wuuuoooh!" hervor. Es ist schwer zu beschreiben. Es füllt sich kaum wie Sand an. Er ist so fein, dass man glaubt man läuft auf Seide. Ohne Witz. ![]() ![]() ![]() Nach dem Essen hält uns nichts mehr in den Klamotten und wir springen in die Fluten. Wir haben uns an einen Strandabschnitt verkrümelt, wo wir fast alleine sind. Die 1000 Bikini- & Badehosenbilder überspringen wir hier mal gekonnt. Ronald, der alte Romantiker, erinnert mich noch einmal, warum wir eigentlich hier sind. Ich bin gerührt. ![]() Was? Ist das schon 16 Uhr? Nur gute 2 Stunden später legt unser Katamaran wieder ab. Die Sonne geht langsam unter. Wir fahren ihr entgegen. Die Luft ist sooo schön, wir liegen auf dem Netz - unter uns das Meer, über uns die Segel. ![]() ![]() ![]() Dieser Ausflug war wunderschön, vergeht jedoch im Fluge. Am Ende des Tages sind die Nasen zwar rot, aber glücklich. Ende der Rundreise - Varadero wir kommenDonnerstag, 11. Februar 2010
Es ist Montag. Wir verlassen Trinidad und fahren Richtung Norden zurück. Dorthin wo alles begann. Nach Varadero. Die Fahrt soll gute 4 Stunden dauern. Die Zeit vergeht recht schnell. Wir lesen viel. Ich nehme meinen MP3-Player, mache ihn aber schnell wieder aus. Ganz ehrlich, Machine Head oder die Reiter... was auch immer. Es will einfach nicht in diese Landschaft passen. Ich träume lieber weiter aus dem Fenster raus. Und zu sehen gibt es wie immer viel. Zum Beispiel eine kubanische Autobahn-Baustelle. Wo in Deutschland mindestens 2 km vor der Baustelle die ersten Warnhinweise stehen und man auf 60 runtergebremst wird - sehen wir hier vielleicht 20m vor einer komplett neugezogenen Asphaltdecke (und ich rede von allen 4 Spuren) ein kleines gelbes Hinweisschild. Weit und breit nichts von einer umgeleiteten Spur zu sehen. Na da bin ich ja mal gespannt. Siehe da: wir fahren einfach rechts neben der Fahrbahn über den etwa 2m breiten Sandsteifen. Unglaublich.
Kurz vor Varadero werden die Straßen merklich besser. Logisch, hier werden ja auch die meisten Touristen entlang gefahren. Vom Flughafen zum Badehotel. Hier ist alles schick. Die schmale Halbinsel um Varadero ist gute 20 km lang. Links am Meer liegt Hotel an Hotel, daneben eine Zufahrtsstraße auf der wir fahren und rechts kommt wieder Meer. Sehr übersichtlich. Da wir fast am Ende der Halbinsel liegen, fahren wir erst alle Hotels unserer Mitreisenden in der Gruppe an und ich gucke schonmal wie die so wohnen Endlich da. Es ist 14 Uhr und das Zimmer ist noch nicht bezugsfertig. Wir werden gleich zum Essen geschickt. Bis 15 Uhr gibt es Mittag - ist ja all inclusive. Wir sind froh und hauen uns den Bauch voll. Nach dem Essen können wir ins Zimmer. Wir werden von zwei sehr lustigen Kofferboys mit einem Caddie zu unserem Zimmer gefahren. Sie schleppen unsere Koffer in den oberen Stock, nicht ohne den augenzwinkernden Vermerk "Elefantos Koffer" und prusten. Unser Zimmer hat eine super Lage. 50 Meter zum Meer und 20 Meter zum Pool. Besser gehts gar nicht. Außerdem ist es riesig - 40m² mit begehbarem Kleiderschrank. Ein Traum für jede Frau. Ein kleiner Wermutstropfen: Twinbetten. Und das in den Flitterwochen. Was solls. Wir ziehen ein und erkunden als erstes den Hotelstrand: ![]() ![]() Hier noch ein paar Eindrücke der Hotelanlage. Wunderschöne Gänge, alles mit Palmen und Blumenarrangements versehen, rund um die Restaurants gibt es Brücken und Wasserläufe. Sehr liebevoll und sehr gepflegt. Die Gärtner springen überall herum. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Wir verschaffen uns nach und nach eine Orientierung und sind mehr als zufrieden mit unserer Hotelauswahl. Hier lässt es sich gut urlauben. Heute sind wir jedoch so kaputt, dass wir nicht mal das Abendessen schaffen. Wir schlafen vorher ein. Tag 4 - Von Cienfuegos nach TrinidadMittwoch, 10. Februar 2010
Was für eine unruhige Nacht. In der Straße, in welches unser Zimmer zeigt, ist eine Disco. Und es ist Samstag Nacht. Gegen 3 Uhr treffen sich gefühlte 200 Kubaner vor unserem Fenster um sich zu verabschieden. Kubaner reden laut... sehr laut. Die Musik dröhnt aus den Autos, Türen knallen, Gelächter, Hupen. Ich krabbel zu Ronald unter die Decke, er ist auch wach. Gut eine Stunde später haben wir es geschafft und können weiterschnarchen.
Heute geht es schon früh los. Bereits 8.30 Uhr ist Abfahrt. Die Sonne lacht wie immer. Heutiges Ziel: Der Wasserfall in den Bergen und dann Trinidad. Vorbei an imposanten Landschaften, Zitrusplantagen etc. sehen wir im Hintergrund schon die Berge. ![]() Die letzte Strecke zum Wasserfall soll eigentlich in russischen Militärlastwagen stattfinden. Da es aber vor kurzem einen Unfall gab, hat TUI die Autos kurzerhand aus dem Programm genommen. Andere Reiseveranstalter fahren anscheinend noch, den unterwegs treffen wir die Kolosse an. ![]() Egal. Wahrscheinlich sind uns blaue Flecken am Hintern erspart geblieben. Denn die Straße durch den "Dschungel" ist schon mehr als abenteuerlich. Nach einem kleinen Begrüßungsgetränk in dem Restaurant wo wir später zu Mittag essen werden, machen wir uns zu Fuß auf den interessanten Weg zum Wasserfall. Wir werden von einem kubanischen Reiseleiter begleitet der super deutsch spricht, da er früher in Sachsen stationiert war. Er erklärt uns viel zur Flora und Fauna. Wir lernen zum Beispiel, dass es in Kuba KEINE giftgen Tiere und Pflanzen gibt. Hier einmal ein paar Eindrücke von unterwegs: ![]() ![]() ![]() ![]() Nach ca. 1 Stunde Wanderung über Stock und Stein, erreichen wir den Wasserfall. ![]() Wir haben die Möglichkeit zu baden. Ronald lässt sich mal wieder nicht 2x bitten und springt sogar von einer ca. 7m hohen Aussichtsplattform in die Tiefe: ![]() ![]() ![]() Nach einer ausgiebigen Badepause geht es zurück zum Essen und dann weiter mit dem Bus nach Trinidad. Die Fahrt dauert heute recht lang. Wir sitzen wieder 2 Stunden im Bus. Endlich erreichen wir unser Ziel.Trinidad ist eine kleine, recht bunte Stadt wo das Zentrum - der Plaza Mayor - noch recht gut erhalten ist. Es gibt kaum Hotels. Hier ist das echte koloniale Kuba noch zu spüren. Später kehren wir noch in die Bar "La Chancharacha" ein. Hier gibt es wieder ein kubanisches Getränk. Irgendwas mit Honig. Wie immer sehr süß aber lecker und sogar erfrischend. ![]() ![]() ![]() ![]() Wir haben etwas freie Zeit und schlendern durch die Gassen über einen Handwerkermarkt. Ronald fällt plötzlich ein, dass er schon immer einen Panamahut haben wollte. Also kaufen wir einen. Jetzt ist der perfekte Tourist vollständig - siehe Bild ![]() Nach einer guten Stunde treffen wir wieder auf unsere Gruppe und fahren zum Hotel. Das "Brisas del Mar" liegt etwa 15 Minuten außerhalb des Ortes, direkt am Karibischen Meer. Der Blick von unserem Balkon ist traumhaft: ![]() Unser ist der untere Balkon. ![]() ![]() Die Lobby: ![]() Als erstes gehen wir zum Meer, das 1. Mal in diesem Urlaub sind wir am Strand. Zudem am karibischem Meer, da Trinidad an der Südküste Kubas liegt. Varadero liegt im Norden und somit am Golf vom Mexiko. Ich halte die Füße ins Wasser um wenigstens auch sagen zu können: "Ich war in der Karibik!". Ronald springt selbstverständlich wieder ganz rein. Die Sonne geht unter. Ein tolles Bild bietet sich uns. ![]() ![]() Es ist abends. Wir machen uns hübsch, denn heute abend gehen wir vornehm essen. Unsere Gruppe fährt geschlossen nochmal in die Stadt. Heute abend steht das 5 Sterne Iberostar auf unserer Speisekarte. ![]() Wir essen sehr gut und schlendern danach noch etwas durch die Gassen. Unser Reiseleiter bringt uns zu einer Menschenansammlung. Es ertönt Livemusik. Man muss einfach mitswingen. Es ist unbeschreiblich. Die Kubaner sind ausgelassen. Tanzen und tanzen. Ob Jung oder Greisalt. Wir staunen nur... über deren Bewegungen. Selbst Europäer wagen sich mit in die Menge. Man sieht es ihnen sofort an. Genug gesehen. Es geht zurück ins Hotel. Morgen soll unsere Rundreise schon enden. Dennoch freue ich mich auf unser Badehotel in Varadero. Endlich die Koffer auspacken zu können. Anzukommen. Aber keine Sekunde bereuen wir die letzten Tage. So viele Eindrücke, so viele Erlebnisse. All das, was wir ohne Rundreise nie gesehen hätten, lässt uns auch heute glücklich und totmüde einschlafen. Tag 3 - Von Havanna nach CienfuegosDienstag, 9. Februar 2010
Diese Nacht hat es schon etwas besser geklappt mit dem Schlafen - es dämmert immerhin schon
Heute verlassen wir Havanna schon wieder. Etwas Wehmut mischt sich mit Vorfreude, da ja noch so viele tolle Sachen kommen sollten. Unser Gepäck wird verstaut und wir rollen mit unserem kleinen Reisebus über die kubanische Autobahn gen Süden. Die Autobahn auf Kuba ist auch ein Erlebnis für sich. Ungefähr zweispurig pro Richtung, natürlich ohne jegliche Linien oder Mittelleitplanke. Menschenansammlungen direkt auf der Straße sind keine Seltenheit. Die warten darauf, dass sie mitgenommen werden. Sowas wird in Kuba übrigens sogar organisiert, da nicht jeder ein Auto hat. Da steht dann ein blau-uniformiertes Männchen und hält Autos an und man ist als Fahrer verpflichtet Leute mitzunehmen. Falls man sich weigert, kann man das Auto (es gehört nämlich dem Staat) und somit auch die Arbeit verlieren. Eine Rinderherde die die Autobahn kreuzt als auch Radfahrer sind keine Seltenheit. Schmunzeln und Kopfschütteln wechseln sich ab. Wir halten zwischendurch auf einer kleinen Finca mit Minizoo. Unser erstes richtiges Ziel heute ist jedoch die Krokodilfarm. Zu Beginn kann man die kleinen Racker auf die Schulter nehmen. Lässt sich Ronald natürlich nicht 2x sagen. Ich winke dankend ab. ![]() Die Farm ist sehr schön angelegt und erinnert ein wenig an Urwald: ![]() Und dann sichten wir die ersten "richtigen" Krokodile. Diese sind dann schon gute 3m lang. Uuuuoooohhhh! Mein lieber Schwan, denen möchte man nicht im Dunkeln begegnen. ![]() ![]() ![]() Nun aber schnell mein Lieber: ![]() Alle Krokodile eindringlich beobachtet, geht es nun zum Mittag in ein nettes uriges Restaurant. Auf der Fahrt dahin erfahren wir, dass die Klimaanlage defekt ist. Gaaanz schlecht. Ein eigentlich untragbarer Zustand. Wir fahren erstmal essen. Vielleicht kriegt unser Busfahrer es ja repariert. Kubaner sind diesbezüglich ja erfinderisch. Beim Essen zur Auswahl (wie übrigens immer) Hähnchen, Hähnchen mit Käse oder Fisch. ![]() ![]() Beim Essen erklärt uns unser Reiseleiter, dass der Bus getauscht wird. Wir müssen ein bisschen warten, da der Bus aus Varadero kommt. Es ist brütend heiß - Mittagshitze. Wir warten und warten und warten... verlieren wertvolle Zeit. Aber was soll's. Ohne Klima geht es nicht in diesem Land. Also weiterwarten - am besten im Schatten. ![]() Nach 1 Stunde ist der neue Bus da. Unser Reiseleiter sagt uns hinterher, dass er mit 3-4 Stunden gerechnet hat. Die Kubaner gehen alles schließlich etwas ruhiger an. Gott sei dank hat er sich geirrt. Weiter geht's. Vorbei an riesigen Zuckerrohrplantagen erreichen wir etwas verspätet unser heutiges Reiseziel Cienfuegos. Unser Hotel ist mitten im Zentrum und begeistert mit niedlichen Innenhöfen: ![]() ![]() ![]() Wir machen uns frisch und gehen auf die Dachterrasse. Am Horizont sieht man das karibische Meer, die Sonne geht unter. Einmalig und unbeschreiblich ist der Blick von dort oben. ![]() ![]() Nach Sonnenuntergang gehen wir noch ein bisschen durch den Ortskern schlendern und genießen die vielen Eindrücke. ![]() ![]() ![]() ![]() Nach dem Abendessen gehen wir nochmal aufs Dach hoch. ![]() EIn letzter Blick auf das beleuchtete Cienfuegos, bevor wir wieder erschöpft ins Bett fallen. Tag 2 - HavannaMontag, 8. Februar 2010
Es ist noch dunkel, doch wir sind schon hellwach. Die Uhr zeigt zwar erst 5.30 Uhr, in Deutschland ist aber schon Mittag. Wir sehen uns an und lachen. Ja wir sind in Havanna.
Da fällt mir ein, dass heute noch etwas besonders ist. Mein Mann hat seinen 30. Geburtstag. Ich stürme zum Koffer und hole sein Geschenk. Er packt aus, freut sich unglaublich und verdrückt sogar ein Tränchen. Wir gehen frühstücken. Im Frühstücksraum spielt eine Liveband. Wir hören zum ersten Mal handgemachte kubanische Musik und swingen mit. Gespannt auf die Dinge die heute kommen sollten, treffen wir zum verabredeten Zeitpunkt auf unseren Reiseleiter in der Lobby. Kay ist ca. 45 Jahre alt und vor 20 Jahren der Liebe wegen aus Deutschland nach Kuba ausgewandert. Spricht daher noch gut deutsch, weiß aber in Kuba bestens bescheid. Unsere Gruppe ist klein, wir sind 8 Leute plus Reiseleiter... sehr entspannt. Als erstes fahren wir zum Capitol, welches doch sehr an das Capitol in Washington D.C. erinnert. Es wurde 1912 ursprünglich als Regierungssitz gebaut, ist heute aber ein Kongresszentrum und für die Öffentlichkeit zugänglich. ![]() ![]() ![]() Weiter führt uns der Weg zum Revolutionsplatz. Der Platz hat ca. 72.000 m² und wird heute für Konzerte und Festreden etc. genutzt. Fidel Castro hielt hier regelmäßig vor bis zu 1 Mio. Menschen seine Reden. In der Mitte des Platzes ragt ein beeindruckendes 109m hohes Denkmal. ![]() Auch an diesem Platz prangen Ché und Fidel von der Häuserwand: ![]() ![]() Von da aus geht es zur Tabakfabrik. Wir dürfen leider keine Bilder machen, bekommen aber eine sehr interessante Führung durch eine noch aktive Zigarrenfabrik. Können den Leuten beim Drehen über die Schulter schauen. Dieses Handwerk ist schon beeindruckend. Als nächstes steht das Havanna Club Rum Museum auf dem Plan. Anders als bei der Tabakfabrik wird hier nur die Rumherstellung für die Touristen nachgestellt - also kein echter Rum gebrannt. ![]() ![]() ![]() Die Führung endet mit einer Verköstigung. Es gibt im Shop auch einen Rum, der 1.700 US Dollar kostet - der liegt aber hinter Glas Dann führt unser Reiseleiter uns bei einem ausgedehnten Spaziergang durch Havannas Altstadt. Hier einfach ein paar Impressionen: ![]() ![]() ![]() Das Stadmuseum mit einem wunderschönen Innenhof: ![]() ![]() ![]() Auch in Havanna gibt es eine Christusstatue: ![]() Der Leuchtturm: ![]() Das Straßenbild: ![]() ![]() Abends gehen wir dann noch auf den Malecón - die Uferstraße mit Steinmauer, an der die Kubaner abends und nachts sitzen, aufs Meer blicken und so den Frust des Tages vergessen. Die Sonne geht unter. Traumhaft. Ronaldo genießt zur Feier des Tages eine Zigarre. ![]() Der erste Tag vergeht im Flug. Havanna ist unbeschreiblich. Ein Flair welches uns echt beeindruckt. Ché Guevara und Fidel Castro werden verehrt. Alle paar Meter wird man mit Sprüchen und Bildern von ihnen daran erinnert. An jeder 2. Häuserecke steht jemand der Musik macht und sobald die Kubaner Musik hören fangen sie mitten auf der Straße an zu tanzen. Diese Menschen haben einen sehr niedrigen Lebensstandard und strahlen dennoch eine solche Lebensfreude aus. Ein dünnes Scheibchen davon täte uns allen gut. Wir sind platt und schlafen wie die Kieselsteine. Und los gehts...Sonntag, 7. Februar 2010
Es ist 5 Uhr morgens, heute soll es endlich losgehen. Die Nacht war unruhig und kurz. Ab ins Bad und dann den Ronald wecken. Er hat auch schlecht geschlafen. Indi ist so lieb und fährt uns zum Flughafen - das Gepäck hat bereits am Vorabend eingecheckt. Es ist noch dunkel und wir können es gar nicht richtig verarbeiten, dass wir "gleich" in Kuba sind.
![]() ![]() ![]() ![]() Von Hamburg geht es nach Düsseldorf. Ronald fliegt zum ersten Mal. Seine Worte als die Boing 737 auf der Startbahn Feuer gibt: "Geil, so was will ich auch für mein Auto". Der Flug dauert nur 1 Stunde und in Düsseldorf warten 3 Stunden Aufenthalt bevor es weitergeht. Diese vergehen jedoch recht schnell. Wir beobachten startende und landende Flieger. Es gibt viel zu gucken. Unser Airbus A330-300 für knapp 300 Personen steht sogar schon bereit. ![]() ![]() ![]() Aufgrund der Wetterlage fliegen wir oben über Kanada und entlang der Ostküste der USA - Boston, Miami und Key West sind schon beeindruckend. Kurz vor New York treffen wir auf ein heftigtes Schlechtwettergebiet mit Turbulenzen. Der Pilot schaltet sich zu uns und erklärt, was passiert. Wir werden ordentlich durchgeschüttelt und fallen in ein heftiges Luftloch, sind richtig abgesackt. Ich kralle mich am Sitz fest und bin schon an meinen Grenzen angekommen. Doch gut 1 Stunde später kann ich aufatmen. Alles geht gut. 10 Stunden und 40 Minuten später - Landung am Varadero-Airport. Die Sonne scheint. ![]() Es ist stickig, wir sind ja noch dick angezogen. Ortszeit ist 16.20 Uhr. Zuhause ist es bereits 22.20 Uhr. Der Tag war lang. Nach der üblichen Prozedur des Passcheckens, Leibeskontrolle usw. holen wir unsere Koffer und werden sofort von der TUI empfangen und in einen Buss gestopft. Wir fahren nach Havanna, wo morgen unsere Rundreise startet. Das Land begeistert sofort. Wir fahren die Küste entlang - am Horizont sind Berge zu sehen. Oldtimer überall, Palmen und die Sonne geht unter. Wir sind sprachlos und erschöpft. Nach 2 Stunden Fahrt erreichen wir die Metropole Havanna. Es ist mittlerweile ganz dunkel. Die Stadt ist laut und belebt. Die Luft steht. Das Hotel erinnert etwas an das Neptun in Warnemünde. Hotel Melia Cohiba - 5 Sterne. Eine imposante Empfangshalle begrüßt uns. ![]() ![]() ![]() Wir sind glücklich, wollen nach über 20 Stunden Reise jedoch nur noch essen und ins Bett. Im Zimmer geht die Klimaanlage nicht richtig, sie macht einen Höllenlärm. Ich bin genervt und ruckzuck wieder an der Rezeption, nach einer gefühlten Ewigkeit und zwischenzeitlichem Frust funktioniert alles wieder. Wir gehen essen. Wir gehen ins Bett. Die Nacht wird wieder kurz. 6 Stunden Zeitverschiebung sind nicht ohne... doch es sollte besser werden... Zurück im kalten DeutschlandSamstag, 6. Februar 2010
Ja nun sind wir schon wieder zurück.
Damit ihr auch an unserer tollen Reise teilhaben könnt, werden hier Stück für Stück Berichte und auch ein paar Bilder folgen. Schließlich hat ein Großteil der Mitleser hier erst ermöglicht, dass wir uns den Kuba-Traum erfüllen konnten. Vorneweg schon so viel: ES WAR TRAUMHAFT!!!
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