Mittwoch, 24. Februar 2010Vader
In diesem Jahr ist ja in der alten Zuckerfabrik in Rostock richtig was los und so standen gestern Vader auf dem Plan.
Beginn sollte laut Eintrittskarten um 21:00 Uhr sein und so traf ich mich mit Ivo um fünf vor auf dem Parkplatz. Als erstes spielten Ambrace, auf die ich sehr gespannt war, da deren Demo sehr vielversprechend klingt. Leider begannen die Jungs überpünktlich und wir hörten nur noch den letzten halben Song. Danach waren Divine Chaos an der Reihe. Die Briten spielen schönen soliden Deathmetal, mit progressiven Elementen, der mich bei einigen Soli irgendwie an Tool denken ließ. Beim Anblick des Sängers hatte man das Gefühl einen Löwen im Käfig zu beobachten, ständig agil von links nach rechts flitzend, jeden freien Zentimeter nutzend und bestialisch beim Gesang. Das Publikum zollte ersten Respekt, wobei die Zuckerfabrik insgesamt aber doch noch recht leer war, ich erwartete eine ähnliche Fülle wie zu Six Feet Under, aber da sollte ich mich mächtig geschnitten haben... Ein Blick auf den Merch-Stand offenbarte humane T-Shirtpreise (15,-€) und das Bier lief trotz der Kälte draußen ganz gut. Dem folgten As You Drown aus Schweden. Das Herkunftsland versprach gutes, aber die Musik der Jungs entpuppte sich dann als das, was man wohl gemeinhin Modern Death Metal nennt. Etwas zu metalcorelastig für meinen Geschmack, aber mit guten Ansätzen. Dem Publikum gefiel es zunehmend besser, aber zu meinem Glück scheint die große Metalcorewelle wieder etwas abzuebben. Nun betraten Vader die Bühne, alle die da waren waren da und trotzdem war die Halle nur zur Hälfte gefüllt. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch und so stiegen die Mannen um Piotr „Peter“ Wiwczarek mit Devilizer vom aktellen Album ein. Da bei mir schon seit drei Wochen die XXV und Necropolis hoch und runter laufen war ich songtechnisch auch bestens präpariert. Zwischendurch musste ich leider aufs Klo, stellte dabei aber erfreut fest, dass der Ton aus der Halle rüber auf die Boxen im "Gastraum" gelegt wurde, so dass ich quasi nichts verpasste, feiner Zug vom Tontechniker. Da ich es mit dem Merken von Setlisten nicht so habe muss ich die an dieser Stelle leider weg lassen, aber gesagt sei, dass es gepflegt die Rübe zu schütteln gab, sich vereinzelt Moshpits auftaten und es alles in allem ein großartiger Auftritt, wenn auch für meinen Geschmack etwas zu kurz, war. Dabei stellte sich mir auch die Frage, ob es eigentlich Zynismus oder Sarkasmus ist, wenn ausgerechnet eine polnische Band ihre Tour Blitzkrieg 5 nennt. Da ich am Ende noch genau fünfzehn Euro über hatte kam ich nicht umhin doch noch einmal zum Merch-stand rüber zu gehen. Freitag, 15. Januar 2010Headz Up King - All In Huijuijui, viel zu lange ist hier nichts passiert und das liegt nicht daran, dass es nichts zu reviewen gab (2009 war musikalisch ein sehr gutes Jahr), sondern daran, dass mich zugegebener Maßen zwischendurch doch massiv die Unlust packte. Die Rostocker Rock('n'Roll)-Szene war ja sehr aktiv und so brachten auch Headz Up King ihr Debüt auf den Markt. Wie es sich für den Opener eines solchen Albums gehört stellt sich die Band auf nicht ganz ernst zu nehmende Weise vor. Das gesamte Album beinhaltet insgesamt 9 Titel und kommt ziemlich zügig gespielt daher. Am stärksten im Rock'n'Roll verwurzelt weist es aber starke Stoner-Anleihen auf, was insgesamt ziemlich frisch wirkt. Das sind so CDs, die ich am liebsten beim Autofahren höre, zügig, Spaß machend und ein ganz klein bisschen respektlos. Gute Anspieltipps sind wohl Last Time, Speed Machine und Squeeze me, die letzten beiden gibt es unter anderem auch auf deren Myspace-Seite zum probehören. Desweiteren habe ich hier noch Mentally Sikks letztes Album liegen und natürlich den jüngsten Lobsters-Spross, welche ich euch keineswegs vorenthalten will. Freitag, 4. Dezember 2009Xmas Metal Meeting
Nachdem ich noch mit leckerem Pils abendbroteten ging es um 20.00 Uhr los gen Alter Zuckerfabrik. Dort angekommen durfte ich vom Einlass aus nochmal zum Auto zurücktraben um mein Geld zu holen; davon wieder zurück kamen Karsten und Jan um die Ecke, noch kurz beschlossen ein Pils zu trinken und so dackelte ich ein zweites mal zurück zum Auto, das restliche Bier holen. Dann war Ivo auch schon da und so gings rein...
Die Zuckerfabrik ist ja nun ein ganz schöner Schuppen, Klos und Garderobe sind ein Gebäude weiter, der Konzertsaal an sich besteht aus vier Betonwänden mit einer Tür drin. Trotz dessen war der Sound sämtlicher Bands aber schwer in Ordnung. Den Anfang machten Black Out Beauty aus Luxemburg, mit denen ich aber gar nichts anfangen konnte. Extremes Gekreische, dann wieder ordentliche Growls und dazu Breakdowns ohne Ende; zu viel Metalcore. Zwischendurch immer mal kurze anleihen aus dem Reggae, die zwar nicht so recht passen wollten aber immerhin erklärten, warum der Sänger mit Hut und Sonnenbrille auf der Bühne stand. Weiter ging es mit den Österreichern Lost Dreams, die diesbezüglich schon etwas besser waren, aber in der Summe auch nicht wirklich überzeugen konnten. Für mich klang es allenfalls durchschnittlich, aber das Publikum ging gut mit, es gab auch schon vereinzelt Beifall. Und dann kamen die Finnen von Craniumblast ... vom Sänger noch mit "This isn't disco music!" angekündigt stellte sich schnell gegenteiliges heraus. Extrem viele und vordergründige Keyboardleads, die eher nach 80er-Jahre-Synthipop als nach Melodeath klangen. Das gefiel dem Publikum irgendwie genausowenig und so gab es nach drei oder vier Songs Buh-Rufe und konsequenter Weise wurde dann auch der Vorhang zugezogen. Bleibt für die Jungs zu hoffen, dass sie heute abend in Berlin besser punkten können. Irgendwer hatte als die anfingen gesagt, dass das schon Illdisposed wären, Ivo und ich hatten die aber ganz anders in Erinnerung und so war er schon kurz davor mir seine Illdosposed-Scheiben zu überlassen. Das ganze klärte sich dann aber auf und so betraten die echten Illdisposed die Bühne. Sänger Bo Summers mit vielen deutschen Ansagen stellte sich und seine Mannen dann auch als die swulen Dänen Illdisposed vor, das macht er wohl öfter so. Musikalisch sehr solide gab es amtliches Todesblei um die Ohren geschleudert, die Menge jubelt und geht steil, so soll es sein. Zwischendurch ein Seitenhieb auf die "swulen Volbeat" und weiter gings im Text. Da ich übrigens von gar keiner Band auch nur irgendwas kannte (ich habe lediglich ein Six Feet Under-Album) kann ich auch keine Titel nennen. Um 1:00 Uhr war dann auch endlich die Zeit gekommen und nach vereinzelten S-F-U-Rufen betraten auch die Amis um das Tier Chris Barnes die Bühne. Der Mann hat ja Dreads bis zum Boden (weiß einer wie lange die schon wuchern?) und so vernahm man auch ein einzelnes "Schneide dir mal die Haare!" aus dem Publikum. Nichtsdestotrotz machten die Jungs da weiter wo Illdisposed aufhörten, nämlich mit amtlichem Deathmetal. Leider übermannte mich mitten im Auftritt eine dermaßen abartige Müdigkeit, dass ich die letzte dreiviertel Stunde eher im Halbschlaf wahrnahm. Das von mir erwartete (aber wahrscheinlich schon total ausgedüdelte) TNT wurde nicht gespielt, das hätte ich wenigstens gekannt, aber es war trotzdem ein sehr gelungener Abend bei dem man auch ordentlich die Rübe schütteln konnte. Um halb drei war ich dann auch endlich im Bett... Freitag, 21. August 2009Ambrace - Metal From The Seaside Ambrace sind eine sehr junge Band aus Rostock, die im April ihr erstes Demo auf die Menschheit losließ. Die Platte kommt mit 5 Songs daher und ist insgesamt 25 Minuten lang, was für ein Demo recht anständig ist. Confidence After Feeling macht den Opener und los geht es mit Sirenen-Intro, bevor der im Midtempo gehaltene Song mit ziemlich thrashlastigen Riffs richtig eröffnet. Dazu gesellt sich ein Gesang, der eine ziemliche Hardcoreattitüde aufweist. Das folgende, auch auf deren Myspace-Seite bereitgestellte, Blind Fight beginnt etwas zügiger, die Riffs wechseln zwischen Mid- und Uptempo, sind aber eingänger. Temptation startet dagegen langsam, nur um dann richtig aufzudrehen und einen Refrain rauszubellen, der hardcore-iger kaum sein kann. Im Mittelteil gibt es noch ein schönes, langsames Solo, nur um zum Ende hin wieder alle Register zu ziehen. Unresolved Mystery steigt schnell ein, der Gesang klingt ein klein wenig nach Deathmetal, der Song selbst klingt aber ein bischen nach irgendeiner-zwischen-den-anderen, was aber nicht negativ gemeint sein soll. Zu guter Letzt gibt es mit Human noch einen relativ langsamen Titel der richtig schön groovt und klingt als wolle er alles niederwalzen. Hat ein klein wenig was von Bolt Thrower.Fazit: Ziemlich geile Scheibe und eine Band in der m.M. nach viel Potential steckt. Donnerstag, 20. August 2009Brutal Polka
Gestern abend gaben sich die Israelis von Brutal Polka im Rostocker Zwischenbau die Ehre.
Selbst bezeichnen sie sich als Gore-Metal Boogie-Bluegrass Techno-Death Jive-Gospel Waltz-Fast Bossa -Band, Haupteinflüsse sind aber Punk und Ska. Das klang vielversprechend und so stiefelte ich zu ca. 20.00 Uhr dorthin ohne wirklich was von den Jungs zu kennen. Gegen halb zehn ging es dann auch tatsächlich los und nun stelle man sich folgendes von links nach rechts auf der Bühne vor: Fred Feuerstein mit Bass, Borat (in seinem allseits bekannten Badeanzug!) mit Gitarre, den Polizisten der Village Peaople am Mikro und Keyboard, dahinter Machine aus dem Film 8mm am Drumset und einen Stormtrooper mit Gitarre. Dann hat man so ziemlich exakt ein Bild von Brutal Polka auf der Bühne. Musikalisch verwursten die Jungs so ziemlich alles von Ska über Punk bis hin zu teils Thrashmetalartigen Riffs und irgendwie kommt einem vieles von irgendwoher bekannt vor. Keine Ahnung, ob die Jungs tatsächlich auch was selbst geschrieben haben, wahrscheinlich schon. Im Zwischenbau Die Stimmung war gut und so gab es nach entsprechenden Rufen auch noch zwei Songs als Zugabe. Mit dieser Tour promoten die Jungs übrigens ihr letzte Woche erschienenes zweites Album The Gargantuan Return Of The Frogz And The Holy Cocks. Vor größerem Publikum wäre das ganze wohl eine Mordsgaudi gewesen. Montag, 10. August 2009Kudde & die Kudders - Alter Hafen Nord Kudde & die Kudders sind eine Band aus Rostock, deren erstes Album Alter Hafen Nord nun erschienen ist. Name und Titel lassen erstmal klassische Shantys vermuten und irgendwie ist es das auch ein bisschen. Die Jungs spielen nämlich Rock'n'Roll mit Einflüssen von Seemannsliedern und so nennen sie das ganze treffender Weise auch Shanty'n'Roll. Das Debüt kommt mit elf Liedern daher und enthält unter anderem eine Coverversion der Titelmelodie der DDR-Fernsehserie Zur See. Der Gesang ist seemännisch rau, wobei alle drei Mitglieder singen und ist sowohl in deutsch als auch englisch gehalten. Für jeden der von der Küste kommt und auf Rock'n'Roll steht ist das Album eigentlich fast Pflicht. Meine derzeitigen Lieblingssongs, die gerade rauf und runter düdeln, sind Sie nannten ihn Santiano, was mit seinem sehr rauen Gesang regelrechtes Fernweh vermittelt, das witzige Ablandiger Wind und das ein bisschen nach Irish Folk klingendem Donkey Riding. Montag, 27. Juli 2009CasketGarden - Incompleteness In Absencee CasketGarden sind eine hier recht unbekannte Thrash/(Melo-)Death-Metalband aus Ungarn, die es mittlerweile auf drei Alben gebracht hat und Incompleteness In Absencee ist deren jüngster Spross.Nach dem kurzen, ruhigen, instrumentalen Intro geht es sofort los. Im Uptempo gehalten geht es mit treibenden Riffs und mächtigem Drumming auch mächtig voran. Die Stimme des Sängers liegt in der Tonlage irgendwo zwischen thrashigem Gekeife und schönen Growls, hebt sich aber etwas vom klassischen Melodic-Death-Singsang ab, außerdem werden zwischendurch keine cleanen vocals benutzt. Die Songs selbst sind recht eingängig aber weitesgehend nach dem gleichen Schema aufgebaut, wodurch sie sich schnell abnutzen aber dennoch nicht alle gleich klingen. Im Mittelteil gibt es wieder ein ruhiges Instrumental als Pause und nach insgesamt elf Titeln endet das Album. In der Summe aber ein sehr gutes Album, bei dem man, wenn man es nicht zum Vollpreis sieht, ziemlich bedenkenlos zugreifen kann. Donnerstag, 9. Juli 2009With Full Force 2009
Nachdem Frauchen am Donnerstag noch bis 13.00 Uhr arbeiten musste sind wir gegen 15.00 Uhr aus Plau losgekommen und standen ab ca. 17:30 Uhr in Löbnitz an. Zwischendurch war auf der Autobahn Weltuntergang, ein Regenguss vom feinsten, V-max waren 80. Aber zum Glück sollte das der letzte Tropfen Regen sein, den wir bis Montag abend in Plau zu sehen bekommen sollten. Kurz nach sieben waren wir dann auch endlich auf dem Zeltplatz.
Der König hatte zum Glück schon ein Plätzchen reserviert und so wurde das Zelt aufgebaut und das erste Fass Bier angestochen; wie man Festivals halt so beginnt. Freitag früh ab kurz vor acht brütende Hitze im Zelt, an Schlaf war nicht mehr zu denken, wie die nächsten Tage auch. Also upstaan, Zähne putzen, frühstücken, Fass anstechen; Festival halt. Im Großen und Ganzen war mir das Billing zwar etwas zu Hard-/Metalcorelastig, aber es gab trotzdem was zu gucken und so ging es als erstes zu Facebreaker. Schöner oldschooliger Death, dem folgten God Forbid. 2004 schon als Vorband vom Machine Head gesehen war ich gespannt. Der Circlepit sollte mich auch nicht enttäuschen und so war der Auftritt musikalisch zwar nicht sehr spektakulär, machte aber ungemein Spaß. Nach einer Bierpause am Zelt stand etwas Lokalpatriotismus auf dem Plan und so ging es zu den Crushing Caspars. Etwas erstaunt, dass Snoopy endlich sein A.C.A.B.-Gehabe lässt zehren sie aber nach wie vor von ihrem ersten Album. Ursprünglich standen dann bei mir Legion Of The Damned auf dem Plan, aber ich konnte mich nicht wirklich aufraffen, die Hitze. Deshalb ging es erst zu Soulfly wieder zurück vor die Bühne und der Auftritt war der beste Gig von Maxe, den ich bisher sah (4 bis heute). Einfach klasse, es wurde sogar jemand auf die Bühne zum mittrommeln geholt (sah ich bisher nur bei Clubgigs). Letztes Ziel für den heutigen Tag waren bei mir God Seed, die musikalisch ganz lecker waren, aber irgendwie sind Black-Metal-Auftritte ganz schön kalt. ggg Vorher gab es aber noch Pestilence, die mir diesbezüglich mehr zusagten. Am Samstag lernten wir dann auch recht nette Nachbarn kennen, die uns Flunkiball beibrachten und so wurde also gespielt. Musikalisch standen dann Warbringer an, die richtig geil anzusehen waren. Extrem geiler 80er Thrash, mit allem drum und dran. Dem sollten erst wieder Sepultura, Der W und Amon Amarth folgen. Erstere hatten zwar eine ziemlich oldschoolige Setlist, stanken aber gegen Soulfly fürchterlich ab. Herrn Weidner sah ich irgendwie nur die letzten 30 Sekunden, weil ich mit dem Rücken zur Bühne stand (um mich mit den anderen zu unterhalten Am Sonntag ging es dann auch nach der Sportstunde erst zu Down wieder rüber. Schwere Kost und ein völlig verstrahlter Phil Anselmo machten es mir nicht gerade leichter. Dann ging es endlich an den Hauptgrund, weswegen wir anreisten, Social Distortion. Mike Ness ist all das, was Stefan Weidner gern wäre und so strotzte der Auftritt nur so vor Coolness. Großartig! Dem sollten folgen, weswegen der König angereist war und so sah ich das erste mal Motörhead live. Was Lemmy und Co da auf die Bühne zauberten war einfach nur wow! Geile Songs, viel Energie und ein Drumsolo vom Mikkey, von dem sich so mancher Jungspund was abschneiden kann. Klasse! Auf dem Zeltplatz wurden wir dann noch Zeugen, wie etwas weiter weg einige einen Container in Brand steckten und fleißg Müll und Gaspatronen hineinwarfen, bis die Flammen Meterhoch waren und die Feuerwehr mit großem Gerät anrücken musste. Die Masse natürlich drumherum am jubeln und gröhlen, als bereits parallel dazu ein zweiter Brandherd loderte. Vollkommen daneben! Donnerstag, 18. Juni 2009UngraveD - A Life Elder UngraveD sind eine ziemlich unbekannte Band aus Novosibirsk, die Melodeath spielen, der irgendwie etwas anders klingt als moderner Einheitsbrei. Das einzige was auf ihrem Debütalbum "A Life Elder" dem Melo zuzuordnen ist sind die prägnanten Keyboardklänge, der Rest ist ziemlich reinrassiger Deathmetal.Das Album beginnt mit einem recht schwermütigen Intro, was die Keyboardlastigen Züge bereits andeutet und endet mit dem wesentlich leichtfüßigeren At Last. Dazwischen liegen acht Titel im Mid- bis Uptempo. Der Gesang ist durchgängig gegrowelt und passt leider nicht so 100%ig zu den beschwingten Klängen des Keyboards. Trotzdem lässt sich das Album sehr gut hören und wird auch nicht langweilig, die Stücke sind abwechslungsreich; für meinen Geschmack (trotz dessen dass ich Children of Bodom mag) ein ganz klein wenig zu viele Keyboards. Dienstag, 26. Mai 2009Astray wieder vollzählig
Wie ich gerade las, hatten Astray leichte Personalprobleme und waren nur noch zu zweit. Da sich aber, wie unten angemerkt, Protest auflösten, heuerte deren Sänger nun bei Astray an und mit dem unbeschriebenen Blatt Robin Harder am Bass ist die Band nun wieder vollzählig.
Im August soll es ins Studio gehen, aus dessen Aufenthalt eine EP hervorgehen soll. Na da bin ich doch mal gespannt wie ein Flitzebogen...
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Huijuijui, viel zu lange ist hier nichts passiert und das liegt nicht daran, dass es nichts zu reviewen gab (2009 war musikalisch ein sehr gutes Jahr), sondern daran, dass mich zugegebener Maßen zwischendurch doch massiv die Unlust packte.
Ambrace sind eine sehr junge Band aus Rostock, die im April ihr erstes Demo auf die Menschheit losließ. Die Platte kommt mit 5 Songs daher und ist insgesamt 25 Minuten lang, was für ein Demo recht anständig ist. Confidence After Feeling macht den Opener und los geht es mit Sirenen-Intro, bevor der im Midtempo gehaltene Song mit ziemlich thrashlastigen Riffs richtig eröffnet. Dazu gesellt sich ein Gesang, der eine ziemliche Hardcoreattitüde aufweist. Das folgende, auch auf
Kudde & die Kudders sind eine Band aus Rostock, deren erstes Album Alter Hafen Nord nun erschienen ist. Name und Titel lassen erstmal klassische Shantys vermuten und irgendwie ist es das auch ein bisschen.
CasketGarden sind eine hier recht unbekannte Thrash/(Melo-)Death-Metalband aus Ungarn, die es mittlerweile auf drei Alben gebracht hat und Incompleteness In Absencee ist deren jüngster Spross.
UngraveD sind eine ziemlich unbekannte Band aus Novosibirsk, die Melodeath spielen, der irgendwie etwas anders klingt als moderner Einheitsbrei. Das einzige was auf ihrem Debütalbum "A Life Elder" dem Melo zuzuordnen ist sind die prägnanten Keyboardklänge, der Rest ist ziemlich reinrassiger Deathmetal.









