Wie ich gerade bei
Golem las ist es einem indischen Cracker gelungen die Kundendaten von knapp 8 Millionen Gästen der Best-Western-Hotel-Kette zu stehlen. Diese wurden dann der russischen Mafia angeboten.
Diese Daten beinhalteten u.a. Kreditkartendetails, Buchungszeiträume, Private Adressen und Telefonnummern. Dadurch ist die ganze Sache nicht nur für Gelddiebe interessant sondern auch für Einbrecherbanden.
Die gigantischen Ausmaße der Daten sind bisher ein Novum, der Schwarzmarktwert beläuft sich auf etwa 3,6 Mrd. Euro.
Und dann
stellt setzt sich Wolfgang Schäuble hin und meint, im Zuge des kürzlich bekannt gewordenen
Datenhandels, dass diese
beim Staat sicher gewesen wären.
Wo Menschen sind passieren immer Fehler und da ist und bleibt es nunmal am sichersten Daten nicht zentral zu speichern!
Nachtrag vom 27.: Wie
Golem heute schreibt scheint die ganze Sache seitens der Zeitung, von der die Meldung stammt, vollkommen übertrieben gewesen zu sein. Es sei lediglich ein einziger Rechner in einem Berliner Hotel der Kette mittels Trojaner infiziert worden und nur ca. 10 Datensätze gestohlen worden. Weiterhin sagt Best Western, dass relevante Daten lediglich zur Bearbeitung der Reservierung und Abrechnung gespeichert würden und anschließend gelöscht werden.