Donnerstag, 18. Juni 2009UngraveD - A Life Elder UngraveD sind eine ziemlich unbekannte Band aus Novosibirsk, die Melodeath spielen, der irgendwie etwas anders klingt als moderner Einheitsbrei. Das einzige was auf ihrem Debütalbum "A Life Elder" dem Melo zuzuordnen ist sind die prägnanten Keyboardklänge, der Rest ist ziemlich reinrassiger Deathmetal.Das Album beginnt mit einem recht schwermütigen Intro, was die Keyboardlastigen Züge bereits andeutet und endet mit dem wesentlich leichtfüßigeren At Last. Dazwischen liegen acht Titel im Mid- bis Uptempo. Der Gesang ist durchgängig gegrowelt und passt leider nicht so 100%ig zu den beschwingten Klängen des Keyboards. Trotzdem lässt sich das Album sehr gut hören und wird auch nicht langweilig, die Stücke sind abwechslungsreich; für meinen Geschmack (trotz dessen dass ich Children of Bodom mag) ein ganz klein wenig zu viele Keyboards. Dienstag, 26. Mai 2009Astray wieder vollzählig
Wie ich gerade las, hatten Astray leichte Personalprobleme und waren nur noch zu zweit. Da sich aber, wie unten angemerkt, Protest auflösten, heuerte deren Sänger nun bei Astray an und mit dem unbeschriebenen Blatt Robin Harder am Bass ist die Band nun wieder vollzählig.
Im August soll es ins Studio gehen, aus dessen Aufenthalt eine EP hervorgehen soll. Na da bin ich doch mal gespannt wie ein Flitzebogen... Sonntag, 17. Mai 2009Die Toten Hosen in Rostock
Vorgestern gab sich die wohl bekannteste Düsseldorfer Punkband in der Stadthalle Rostock die Ehre. Als wir gegen dreiviertel sieben dort waren hieß es erst einmal anstellen, reingehen und Bier ordern. Nebenbei mit metalivo aus dem Forum telefoniert und uns dann auch tatsächlich drinnen am Tresen getroffen und etwas geplaudert.
Leider hatten wir nur Rangkarten, aber dank ihm und seinem Kumpel sollte das kein Problem sein und so kamen wir nacheinander mit deren Karten auch tatsächlich in den Innenraum. Drinnen angekommen fingen gerade The Adicts an von denen ich aber mal so rein gar nichts kannte, obwohl es die Mannen schon seit 1977 gibt. Klassischer Britpunk ist nun aber auch nicht unbedingt meine Baustelle und so nahm ich die Jungs lediglich als stimmungsmachend und gut gelaunt war. Der Sänger erinnerte mich mit seinem pinken Tanktop und dem hell geschminkten Gesicht aber stark an den guten alten Freddy. Nach relativ kurzer Umbauphase fingen dann auch Die Toten Hosen an zu spielen und die Halle kochte. Die Stimmung äußerst gut, viele Fahnen zu sehen aber ein sehr gemischtes Publikum. Das reichte von Jung bis Alt, von Punk bis „Normalo“ und von Zum-ersten-mal-hier bis zum regelmäßigen Konzertgänger. Dementsprechend unterschiedlich auch die Reaktionen, so guckte z.B. jemand auf unser Kommentar hin, dass der Sound doch recht leise sei ziemlich unverständlich (das hatte aber wiederum den Vorteil, dass er sehr klar war). Zwischendurch war ich dann auch zwei mal vorne (wir standen ziemlich weit hinten), aber so richtigen Pogo konnte man das nur bedingt nennen. Ich weiß jetzt aber auch nicht, ob es nur daran lag, dass es voll war, das Publikum so gemischt war oder ich einfach nur von Machine Head verwöhnt bin. Die Setlist war ziemlich stark auf die neueren Alben zugeschnitten, was ich aber ganz O.K. fand. Wie gesagt, die Stimmung war top und alles in allem war es ein gutes Konzert. Setlist (ohne Gewähr): Strom Du lebst nur einmal All die ganzen Jahre Auswärtsspiel Disco Madelaine aus Lüdenscheid Alles was war Cocain in my Brain Wünsch Dir was Teil von mir Pessimist Bonnie & Clyde Liebeslied Alles aus Liebe Nur zu Besuch Steh auf, wenn du am Boden bist Pushed Again Hier kommt Alex Freunde Rockmusik Alles wird vorübergehen Hand in Hand Bommerlunder La Bamba Wort zum Sonntag Bayer Zehn kleine Jägermeister Schönen Gruß Vom Song Walk On Mittwoch, 13. Mai 2009Metallica in Hamburg
Gestern gaben sich die Urgesteine des Bay-Area-Thrash in der ehrwürdigen Color Line Arena zu Hamburg die Ehre und im Gepäck hatten sie niemand geringeren als Machine Head und eine mir gänzlich unbekannte Band namens The Sword.
Überpünktlich um 15:30 Uhr klingelte ich beim Colonel an die Haustür, mir wurde auch geöffnet, aber er war noch von der Arbeit unterwegs. Gegen 16:00 Uhr zischten dann die ersten Kronkorken, man beried dieses und jenes, lauschte mal The Sword auf MySpace und setzte sich dann gegen 17:30 Uhr gen U-Bahn in Bewegung. An der CoLinA angekommen nahmen wir den unteren Eingang (wir hatten ja Innenraumplätze), wo im Gegensatz zum Haupteingang keine Schlange war. Also schnellstens durch die Schleuse, Jacken abgegeben und Bier geordert. Dann den Innenraum betreten und die Bühne in der Mitte der Halle umrundet, den Merchstand besucht und beschlossen ob der Preise kein T-Shirt zu kaufen. Überall prankte groß und breit Werbung für Guitar Hero Metallica und so gab es auch einen Stand wo sich angehende Nachwuchsmusiker an deren Songs versuchen konnten, des weiteren gab es eine kleine Disco, wobei der DJ, für meine Verhältnisse, einen sehr guten Geschmack bewies (Anthrax, Pantera usw.). Dort ließen wir uns auch mit einem Pils an der Fotowand nieder. Zurück im Innenraum stellten wir fest, dass The Sword bereits gespielt hatten, wir konnten noch gerade so die letzten 2 Akkorde vernehmen. Nach kurzer Umbauphase eröffneten Machine Head ihr Set mit Clenching The Fists Of Dissent und Imperium, dem folgte Slanderous. Sehr zu meiner Freude ertönten bereits vorher Machine 'Fucking' Head Sprechchöre und der Moshpit konnte sich sehen lassen und das alles, obwohl ich bis dahin sage und schreibe sieben MH-Shirts gesehen habe. Die Jungs extrem begeistert und angetan vom Hamburger Publikum, ich hätte auch nicht gedacht, dass ich nach dem With Full Force letztes Jahr noch einmal Hallowed Be Thy Name live hören würde, aber es war großartig. Dem folgte das schon öfter gespielte Halo und meiner Vorhersage Folge leistend Davidian. Im Nachhinein las ich, dass viel den Sound matschig und zu laut fanden, wir fanden ihn komischerweise ziemlich gut. Vielleicht standen wir auch einfach nur günstig. Nach langer Umbauphase und dem Feststellen, dass sich Onkelzfans und Metallicafans, bis auf die Intoleranz gegenüber andersartiger Musik, ziemlich ähnlich sind und die Lichtanlage an der Decke zum Teil in insgesamt 8 große Särge eingebaut war, wovon die mittleren vier während des Konzerts ab und an nach unten gefahren wurden, erschienen endlich Metallica auf der Bühne. Nach dem Intro The Ecstasy of Gold ging es mit That Was Just Your Life, The End Of The Line und Leper Messiah los, begleitet von einer Lasershow. Die Jungs extrem spielfreudig und fit und so folgte endlich was, was nicht vom neuen Album stammte, nämlich The Memory Remains und One (begleitet und eingeleitet durch, z.T. farbige Flammensäulen). Weiter ging es mit Broken, Beat And Scarred und Cyanide, mir persönlich die Setliste bis dahin viel zu sehr auf das Album zugeschnitten, was ich ja nur mäßig finde. Trotzdem gingen die Leute gut ab und hatten mächtig Spaß. Nach Sad But True, Welcome Home (Sanitarium), The Judas Kiss und The Day That Never Comes ging es in meinen Augen erst richtig los, man bekam endlich was altes vorgesetzt und Metallica waren für mich wieder Metallica. Den krönenden Schluss vor der Zugabe sollten Master Of Puppets, Dyers Eve, das vom Publikum lauthals mitgesungene Nothing Else Matters sowie Enter Sandman sein. Geil! Die Zugabe selbst bildeten dann Killing Time (Sweet Savage cover), The Prince (Diamond Head cover) und Seek and Destroy, bei dem schwarze Strandbälle von der Decke fielen, die dann auch immer wieder zurück ins Publikum geschossen wurden. Resümierend bleibt festzuhalten, dass Metallica nach wie vor eine großartige Liveband sind und es definitiv noch drauf haben, aber für den Preis und die Setliste muss ich sie nicht unbedingt noch einmal sehen. "Metallica in Hamburg" vollständig lesen Donnerstag, 7. Mai 2009Der Duke ist gestorbenDas letzte Spiel der Serie wurde vor Ewigkeiten angekündigt und immer wieder, zuletzt auf unbestimmte Zeit, verschoben, woher auch der Ausspruch "It's done when it's done" stammt. Das brachte dem Spiel auch den unangefochtenen Titel als König der Vaporware ein. Nun ist das Entwicklerstudio 3D Realms pleite und der Duke offiziell für tot erklärt. Damit trifft die Abkürzung DNF nicht mehr nur für Duke Nukem Forever sondern tatsächlich auch für Did Not Finish zu. "Der Duke ist gestorben" vollständig lesen Samstag, 28. März 2009Chrome Division - Booze, Broads and Beelzebub Das zweite Werk der Norweger um Stian Tomt Thoresen (Gitarrist bei Dimmu Borgir) stammt aus dem letzten Jahr und kommt mit insgesamt 13 Songs, inklusive einem ZZ Top-Cover daher. Die Texte handeln hauptsächlich, wie sollte es auch anders sein, von Autos, Motorrädern, Frauen, dem Teufel und natürlich viel Alkohol. Stilistisch bietet es stark vom Rock'n Roll beinflussten Metal, der ordentlich auf die Tube drückt, aber offen gestanden nichts wirklich neues bietet. Vieles kennt man von Größen wie Motörhead oder Monstermagnet. Dennoch macht das Album Spaß und passt bestens ins Auto oder auf die Party. Donnerstag, 26. März 2009Astray - Silence Is Not An Option Astray sind eine Metalband von der Insel Rügen. Dem bereits 2007 veröffentlichtem Debütalbum ging eine selbstveröffentlichte EP namens Reincanated vorraus, von der drei Songs auch für das Album Verwendung fanden.Mit lustigem 50er-Jahre-Radio-Intro geht es los und mit Revenge bekommt man gleich einen Song vorgesetzt der zeigt wo es lang geht, schnelle Bassläufe und fliegende Gitarren geben den Ton an. Gefolgt von Reincarnated, was nicht ganz so brachial daherkommt und etwas eingängiger ist und Tear It Down, was wieder im Zeichen von Revenge steht geht es zügig vorwärts. Die Jungs erinnern zuweilen an Pantera, kommen jedoch etwas Hardcorelastiger daher. Weiter gehts mit Raise Your Fist und Fuckin' Deprived, die den vorrangegangenen Titeln in nichts nachstehen. Mit A Paradox Solution folgt der erste Song, der auch schon auf der EP zu finden war, ebenso wie Hypocrisy Nation und Crude Valuation. Dazwischen kommen noch die Songs Angry Bastard, The Infection - The Human, 152 vs 88, ein Song gegen Nazis und als einziger in deutsch vorgetragen, der ansonsten aber sehr gut zum Rest passt und Astray. Wenn man wollte kann man vielleicht ein wenig die mangelnde Abwechslung beklagen, aber ansonsten ein sehr solides Album. Mittwoch, 25. März 2009Die Domänen-Weltkarte
Donnerstag, 5. März 2009Protest - Leben und Leben lassen Protest waren eine Metalcoreband der schönen Insel Rügen, die es auf eine Split-EP und ein Album brachten. Leider trennte sich die Band aus persönlichen Gründen, so dass es wohl in absehbarer Zeit keine neuen Veröffentlichungen mehr geben wird.Dieses besagte Album aber hat es in sich. Nach dem kurzen gesprochenen Intro "Wer das Leben nicht zu schätzen weiß verdient nicht zu leben!" geht es mit S.A.W. kompromisslos und rasant los. Schnell gespielter Metalcore, der einem unmissverständlich klar macht: "Nichts für Memmen!". Genauso zügig geht es auch mit den Songs Der innere Frieden, Glaub an dich, Kämpft und Das eigene ich weiter, bevor mit 13 ein ruhiges Instrumental folgt, welches einen erstmalig verschnaufen lässt. Thematisch drehen sich die Songs um persönliche Überzeugung mit all seinen Konsequenzen, wie Widerstand und Unterdrückung, sowie Krieg und Terrorismus (Attentat). Mit Fluch oder Segen gibt es als vorletzten Song noch eine Homage an Deutschlands größte Insel, bevor das instrumentale Liberare einen großartigen Schlusspunkt setzt. Dienstag, 3. März 2009Sieg auf ganzer Linie
Heute früh um 10.00 Uhr war die Urteilsverkündung des Bundesverfassungsgerichtes angesetzt, ob Wahlcomputer in Deutschland zulässig sind oder nicht. Das Ergebnis: Die Überprüfbarkeit der Stimmenzählung und Transparenz seien für den Bürger nicht immer gewährleistet und nachvollziehbar. Damit war der Einsatz der Wahlmaschinen bereits zur Bundestagswahl 2005 verfassungswidrig.
Als Verfechter der klassischen, komplett nachvollziehbaren und für jeden Bürger überprüfbaren Papierwahl würde ich sagen: Sieg auf ganzer Linie. via Golem //Nachtrag: Im Zuge des Blogeintrages von Jörg Schumacher zu dem Thema muss ich zugeben, dass meine Überschrift und Aussage doch etwas arg übertrieben und vorschnell gebloggt war. Es ist ja in dem Sinne kein Verbot, sondern nur die Feststellung, dass die Geräte verfassungswidrig sind. Im Falle einer Änderung der Verfassung, was in jüngster Zeit ja auch mal in Kauf nommen wird, ist auch nicht auszuschließen, dass Wahlcomputer irgendwann doch zulässig sein werden. //Nachtrag 2: Auch die Liberalen und Linken sowie der Chaos Computer Club begrüßen diese Entscheidung sehr, stellen aber ebenso fest, dass die Richter "die Tür für elektronische Wahlen einen Spalt breit offengelassen haben". Der CCC urteilt sogar, dass die Wahlcomputer der Firma Nedap jetzt "nur noch Elektroschrott sind".
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UngraveD sind eine ziemlich unbekannte Band aus Novosibirsk, die Melodeath spielen, der irgendwie etwas anders klingt als moderner Einheitsbrei. Das einzige was auf ihrem Debütalbum "A Life Elder" dem Melo zuzuordnen ist sind die prägnanten Keyboardklänge, der Rest ist ziemlich reinrassiger Deathmetal.
Das zweite Werk der Norweger um Stian Tomt Thoresen (Gitarrist bei Dimmu Borgir) stammt aus dem letzten Jahr und kommt mit insgesamt 13 Songs, inklusive einem ZZ Top-Cover daher. Die Texte handeln hauptsächlich, wie sollte es auch anders sein, von Autos, Motorrädern, Frauen, dem Teufel und natürlich viel Alkohol.
Astray sind eine Metalband von der Insel Rügen. Dem bereits 2007 veröffentlichtem Debütalbum ging eine selbstveröffentlichte EP namens Reincanated vorraus, von der drei Songs auch für das Album Verwendung fanden.
Protest waren eine Metalcoreband der schönen Insel Rügen, die es auf eine Split-EP und ein Album brachten. Leider trennte sich die Band aus persönlichen Gründen, so dass es wohl in absehbarer Zeit keine neuen Veröffentlichungen mehr geben wird.









